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Irgendwie vergeht die Zeit...

Autor: Rebecca | Datum: 11 April 2011, 10:10 | Kommentare deaktiviert

...wie im Flug. Jetzt bin ich mittlerweile schon sechs Monate in Kabanjahe und es geht mir richtig gut. Das sei direkt am Anfang mal gesagt. Und ich moechte mich auch bei Euch entschuldigen, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Das liegt einfach daran, dass ich sehr beschaeftigt bin und das mit dem Internet dann auch nicht immer so ideal laeuft.

Natuerlich kann ich Euch jetzt nicht so eben von den vergangen drei Monaten seit meinem letzten Blogeintrag berichten. Das tue ich im naechsten Rundbrief, der auch schon in Arbeit ist.

Also erzaehle ich Euch einfach, wie es im Moment so bei mir aussieht. Mein Programm fuer die verbleibende Zeit in Alpha Omega wird sich jetzt vor allem auf Blockfloeten-Unterricht fuer die Kinder und Englischunterricht fuer die Mitarbeiter konzentrieren. Selbstverstaendlich werde ich mich auch sonst weiter so einbringen wie vorher, aber das werden die Schwerpunkte fuer die naechste Zeit sein.

Meine Arbeit hier macht mir immer noch wahnsinnig viel Spass, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Aber ich geniesse das Zusammenleben hier mit den Kindern und den Mitarbeitern. Sie alle sind mir schon richtig ans Herz gewachsen und die Beziehungen, die am Anfang vielleicht noch sehr oberflaechlich waren, werden jetzt viel intensiver, weil ich mich jetzt einfach schon richtig mit den Menschen hier unterhalten kann. Das macht das Leben hier wirklich einfacher. Natuerlich verstehe ich bei weitem noch nicht alles in Indonesisch und auch mein Karonesisch laesst noch zu wuenschen uebrig, aber es ist schon sehr viel einfacher geworden.

Ansonsten habe ich hier auch schon richtig gute Freunde in der Jugendgruppe von meiner Gemeinde gefunden. Da bin ich seit Dezember regelmaessig dabei. Wir treffen uns jeden Samstag und diskutieren die verschiedensten Themen, immer in einem biblischen Kontext gesehen. Natuerlich kann ich bei den Diskussionen noch nicht so gut mitmischen, weil die dann meistens auf Karonesisch sind. Aber bei der Vocal Group mitsingen, das kann ich gut; hin und wieder ein bisschen Deutsch unterrichten, geht auch sehr gut; und einfach mit Leuten in meinem Alter reden, Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen, Freundschaften aufbauen, das kann ich am besten.

Ihr merkt, im Moment, und ich denke, dass wird die kommende Zeit auch so bleiben, bin ich einfach nur voller Freude, einfach nur gluecklich. Ich kann jeden Tag hier geniessen, auch wenn nicht alles so laeuft, wie es vielleicht geplant war, auch wenn es Schwierigkeiten gibt; man lernt auch damit umzugehen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Ich hoffe, Euch im fernen Deutschland, oder wo auch immer Ihr Euch gerade rumtreibt, geht es gut. Ich wuensche Euch alles Gute und sende Euch ganz viele Gruesse aus Kabanjahe!

Eure Rebecca

 

Selamat Hari Natal...

Autor: Rebecca | Datum: 28 Dezember 2010, 08:34 | Kommentare deaktiviert

...dan tahun baru!

Mit diesen Wünsche ein freudiges Hallo an euch alle! An dieser Stelle wünsche ich euch allen fröhliche und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011 (das dürfte ja bei dem ganzen Schnee kein Problem sein!)!

Mir geht es weiterhin sehr gut, auch wenn Weihnachten hier noch nicht vorbei ist - nach wie vor geh ich zu der ein oder anderen Weihnachtsfeier!

Und an dieser Stelle möchte ich mich auch für eure lieben Mails zu meinem Geburtstag und Weihnachten bedanken. Ich hab mich riesig gefreut und ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich nicht jede einzeln beantworten kann!

Eindrücke von meinem ganz anderen Weihnachten hier in Kabanjahe liefer ich euch nach - versprochen. Nur im Moment rast die Zeit einfach dahin und ich finde kaum Zeit für die "ganz alltäglichen Dinge". Hoffentlich habt ihr ein bisschen Geduld mit mir!

Bis dahin verbleibe ich mit den allerliebsten Grüßen,

Alles Gute

Eure Rebecca

 

Bis Weihnachten ist's nicht mehr weit...

Autor: Rebecca | Datum: 25 November 2010, 09:31 | Kommentare deaktiviert

...das merk ich auch hier in Indonesien: Und damit ein freudiges Hallo an Euch alle!

Mir geht es hier immer noch sehr gut. Meine erste Arbeitszeit liegt hinter mir, ich habe jeweils eine Woche in Ladang Lingga, eine Woche im Wohnheim und eine Woche in der Schule gelernt und gearbeitet! Das hat mir wirklich viel Freude bereitet, wobei viele Sachen sich erst noch einspielen müssen. Ausführlicher werdet ihr dann aber in meinem Rundbrief von meiner Arbeit hier lesen können.

Bis zum nächsten Jahr ist mein Programm aber erstmal beendet, denn jetzt beginnt auch hier in Alpha Omega die Weihnachtszeit und die Vorbreitungen laufen auf Hochtouren! Wir proben jetzt regelmäßig Chor, ich bringe den Lehrern "Jingle Bells" auf Blockflöte bei und mit den Kindern übe ich ein Krippenspiel! Ich kann also durchaus nicht behaupten, dass ich Langeweile hätte. Ganz im Gegenteil, die Weihnachtszeit erinnert mich doch sehr stark an zu Hause (Ihr wisst schon, wie das eben als Pfarrerstochter so ist =) )

Am 3. Dezember feiert Alpha Omega jedenfalls seine offizielle Weihnachtsfeier in Dairi (für alle Indonesien-Kenner), eine Region südlich von Kabanjahe. In den folgenden Wochen werden sehr oft Gäste erwartet, die dann gemeinsam mit den Kindern eine Weihnachtsfeier machen wollen. Ihr merkt, das Programm ist wirklich voll und ich werde wohl des öfteren meine Querflöte auspacken dürfen! =)

Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Das ist wirklich der Wahnsinn. Und es passiert jeden Tag so viel, dass ich Euch gar nicht immer alles schreiben kann. Vielleicht schaff ich es aber, in meinem Rundbrief mal alles etwas genauer darzustellen.

Mein Indonesisch wird, so mein Empfinden, durchaus schon besser und so klappt auch die Verständigung mit den Kindern und Mitarbeitern hier schon viel besser als am Anfang! Natürlich verstehe ich nach wie vor nicht alles, aber es tut gut, wenn man nicht immer komplett ratlos dabei sitzt, sondern schon das ein oder andere verstehen kann und dann auch seinen Senf dazugeben kann!

Für alle, die das interessiert und die davon wissen: Hier ist gerade große Durian-Ernte! Das riecht man! =) Und ich hab sie auch schon mal probiert und...sie schmeckt! Heute Abend werde ich die nächste verzehren! =) (Für alle, die das noch nicht wissen: Durian ist eine berühmt-berüchtigte Frucht in Indonesien, mit einem ganz eigenen Geruch und Geschmack!)

Und denkt immer daran: Wenn ihr nichts von mir hört, ist das ein gutes Zeichen. Dann bin ich einfach nur beschäftigt und habe keine Zeit zu schreiben! (Also macht Euch keine Sorgen!)

Das soll für heute erstmal reichen. Ich freue mich immer, wenn ich von Euch höre (Das darf ruhig auch mal öfter geschehen! =) )

Lasst es euch gut gehen! Ich wünsche euch eine hoffentlich stressfreie und schöne Vorweihnachtszeit!

Viele Grüße, Eure Rebecca

 

 

Drei Wochen Kabanjahe...

Autor: Rebecca | Datum: 18 Oktober 2010, 05:40 | Kommentare deaktiviert

Hallo ihr Lieben!

Mittlerweile bin ich vier Wochen weg von zu Hause, drei Wochen in Kabanjahe und schon zwei Wochen in Alpha Omega! Da wird es Zeit, meine ersten Eindrücke zu schildern!

Im Moment bin ich hier in Alpha Omega noch in meiner Orientierungsphase. In der ersten Woche war ich in Ladang Lingga, einer weiteren Einheit von Alpha Omega außerhalb von Kabanjahe, letzte Woche war ich die ganze Zeit im Wohnheim und diese Woche steht die Schule auf dem Programm. Jetzt wundert ihr euch bestimmt, warum ich Zeit habe, euch zu schreiben: Montag ist mein freier Tag! =) Und auch sonst habe ich im Moment noch sehr viel freie Zeit...

Mir geht es hier aber sehr gut. Natürlich fällt die Verständigung immer noch sehr schwer, weil mein Indonesisch noch nicht so toll ist, aber die Mitarbeiter hier sind alle sehr nett und sehr geduldig mit mir! Wir haben immer viel zu lachen und sei es nur, dass wir über uns lachen, weil wir uns gegenseitig nicht verstehen! =) Im Prinzip lerne ich hier zwei Sprachen auf einmal, was noch nicht so ganz funktioniert! Denn obwohl die Landessprache Indonesisch ist, werden in den verschiedenen Regionen noch zusätzlich unterschiedliche Sprachen gesprochen. Das macht es für jemanden wie mich natürlich nicht einfach! Ein Beispiel: in meiner Gemeinde gibt es jeden Sonntag zwei Gottesdienste, beide sind aber in Bahasa Karo. Und das heißt für mich, wenn ich jemals einen Gottesdienst verstehen will, dann muss ich auch Bahasa Karo sprechen. Und auch untereinander sprechen die Menschen hier einen Mix aus beiden Sprachen! Ich hab also ordentlich was zu lernen in der nächsten Zeit! Das tolle ist, dass viele Menschen, denen ich hier begegne, unheimlich begeistert sind, wenn ich ein oder zwei Worte auf Karo sage! =) Das motiviert mich immer, noch mehr zu lernen!

Ansonsten erlebe ich hier sehr viel, von dem ihr ausführlicher in meinem ersten Rundbrief werdet lesen können! Ich hab hier schon eine Hochzeit miterlebt, allerdings nur ganz kurz, und leider auch schon eine Beerdigung, Freude und Trauer haben mich in den letzten Wochen begleitet!

Das Essen hier ist sehr lecker, natürlich nicht immer alles. Aber wann findet man schon wirklich alles lecker!? Ich esse dreimal am Tag Reis, woran ich mich durchaus erst gewöhnen muss. Aber um satt zu werden, ist das nötig! Und es ist gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte! Manches Mal ist das Essen echt richtig scharf und ich bin froh, dass es mir niemand übel nimmt, dass ich noch nicht einfach so mal Chillis als Snack zu mir nehme! =) 

Jetzt noch kurz zum Mount Sinabung: Ja, die Flüchtlinge sind alle wieder in ihre Dörfer zurückgekehrt, aber im Umkreis von ein paar Kilometern darf noch niemand wieder wohnen. Vor zwei Wochen gab es wieder eine kleine Erruption, aber die war wohl nicht so schlimm. Ich habe Fotos von dem Ausbruch und der Lage hier vor zwei Monaten gesehen und ich bin wirklich froh, dass ich damals noch nicht hier war!

Übrigens bin ich jetzt mehr oder weniger offiziell Rebecca Beru Barus ( um deine Frage, Frauke, zu beantworten! =)) Vielleicht können die Leser von euch, die das jetzt nicht verstehen, einfach kurz auf den Blog von Karolin gehen (der Freiwilligen in Siantar! ) Sie hat das nämlich schon sehr schön erklärt und bei den Batak Karo ist das so ähnlich wie bei den Batak Simalungen, nur mit anderen Namen! Oder ihr wartet ganz geduldig auf meinen ersten Rundbrief! =)

Ich lerne hier jeden Tag wirklich sehr viel neues und interessantes kennen! Trotzdem kehrt bei mir so langsam das Heimweh ein! Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich von euch höre und lese, wie es euch so geht!

Lasst es euch weiterhin gut ergehen! Ich sende ganz herzliche und warme Grüße aus dem fernen Kabanjahe ins kalte Deutschland!

 Eure Rebecca 

 

 

Mejuah - juah!

Autor: Rebecca | Datum: 26 September 2010, 06:46 | Kommentare deaktiviert

Hallo miteinander!

 Am Freitag bin ich in Kabanjahe angekommen und sehr herzlich von Mitarbeitern der Kirche und von Alpha Omega in Empfang genommen worden.

Mein erster Eindruck von Medan bei Nacht: sehr gross, sehr warm und sehr viele Roller & Mopeds. Ich war froh, dass wir uns noch am gleichen Abend auf nach Kabanjahe gemacht haben. Die Fahrt dauert ungefaehr zwei Stunden, eigentlich sehr angenehm!

Kabanjahe liegt in den Bergen und das Klima ist sehr angenehm. Zumindest im Moment, weil auch grade Regenzeit ist! Die Beschreibung "kleine Stadt" trifft schon ganz gut zu. Ich wuerde locker zu Fuss ueberall hinkommen, aber es ist trotzdem eine Stadt. Schwer zu beschreiben! =)

Im Moment wohne ich noch bei Muli Barus, der Frau vom Bischof. Sie ist sehr nett zu mir und ich fuehle mich hier sehr wohl, auch wenn alles noch sehr neu und unbekannt ist! Sie spricht deutsch, was mir gerade am Anfang eine grosse Hilfe ist, weil hier nicht viele Menschen englisch sprechen und mein Indonesisch noch zu wuenschen uebrig laesst!

Im Laufe der naechsten Woche werde ich dann in mein Zimmer in Alpha Omega ziehen!

Ich bin gespannt, was die naechsten Wochen und Monate noch alles auf mich zukommt! Bis dahin wuensche ich euch alles Gute!

Mejuah-juah! 

 

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